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Donnerstag, 31. Januar 2013

Werkzeugvorstellung - Festool TS 55 REBQ Plus Tauchsäge

Die vorgestellte Maschine wurde mir für diesen Test von dem Holzfachmarkt Gerschwitz zur Verfügung gestellt.


Sehr lange hat es gedauert, bis Festool im Frühjahr 2012 mit einem Nachfolger für die beinahe legendäre TS 55 EBQ auf den Markt kam. Die gute TS 55 war in manchen Sachen schon etwas angegraut und was zusätzliche Features anbelangt nicht mehr auf gleicher Höhe  z.B. mit der Makita SP6000 oder der MT 55 cc von Mafell. Dies ist jetzt keine Kritik, war die TS 55 doch mit der Vorreiter der Tauchsägen.

Die "Neue" von Festool war aber keine komplette Neuentwicklung, sondern ein Facelift der bewährten TS 55.










 


Die neue "R" bringt einige Neuerungen mit, u.a:
  • Der Spaltkeil wurde durch einen Führungskeil ersetzt, der es ermöglicht die Tauchsäge in einen schon bestehenden Schnitt leicht einzuführen
  • Eine Winkelverstellung mit Hinterschnittfunktion von -1° bis 47°
  • Ein griffiger Schnitttiefenanschlag mit werkzeugloser Feineinstellung 
  • Die Möglichkeit die Schnittiefe gleichzeitig für die Verwendung mit Führungsschiene als auch ohne abzulesen
  • Einen flaches Gehäuse für wandnahe Schnitte mit nur 12mm Abstand
  • Ein Sichtfenster für optimale Sicht auf den Schnittbereich


In diesem Beitrag geht es um das Modell mit Konstantelektronik und 1200W Leistung, der TS 55 REBQ.
Dabei steht das E für die elektronische Drehzahlregelung, das B für die elektrische Motorbremse, die dafür sorgt, dass das Sägeblatt noch dem Loslassen des Schalters innerhalb von 2 Sekunden zum stehen kommt und das Q für das Plug-It Kabel.
Wofür das R steht? Leider habe ich da keine Ahnung.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Motorbremse. Neben den EBQ Tauchsägen verfügen auch die Oberfräsen OF 1010, 1400 und die große 2200 über diese Funktion.
Es ist schon ein großer Pluspunkt für die Sicherheit, wenn das Sägeblatt oder der Fräser innerhalb von 2 Sekunden abgebremst wird.




Aufbewahrung

Aufbewahrt wie die TS REBQ, wie bei Festool üblich in einem Systainer. Dabei handelt es sich um einen T-Loc Systainer der Größe IV.
Die Säge wird darin stehend gelagert und gegen verrutschen von oben mit einer Art Styropor Klotz gesichert.










Zu der Plus Ausführung gehört neben der TS 55 REBQ selbst, ein 48 WZ Feinschnittsägeblatt, das Plug-It Kabel, ein Sichtfenster und ein Splitterschutz nebst passender Schraube.
Auf dem Foto ist gut zu erkennen, das die Systainereinlage schon für die Aufnahme von weiterem Zubehör, wie Sägeblätter, Parallelanschlag oder Zwingen vorgesehen ist.









Konstruktion

Zuerst ein Bild der kompletten Säge mit dem Sägeaggregat in der Position für Gehrungsschnitte.
Gut zu erkennen ist die Griffposition, die beiden Schwenklager mit den Knebelschrauben und die verschiedenen Bedienelemente. Festool typisch sind fast alle Bedienelemente in Grün gehalten und so leicht als solche erkennbar.
An dem Motorgehäuse der Sicherungsschieber, der Ein/Aus-Schalter und der Fastfix Hebel für den Sägeblattwechsel.
Am Gehäuse vorne die Schnittiefenbegrenzung und an dem hinteren Schwenklager der Knopf für die Hinterschnittfunktion
An der Grundplatte befinden sich noch die beiden Exzenterschrauben für die Justierung der Tauchsäge auf die Führungsschiene.










 
Diese beiden Schrauben sind auch die Teile denen man vor den ersten Sägeschnitten Beachtung schenken sollte. Bevor es mit dem Arbeiten richtig los gehen kann, muß die Tauchsäge noch mit der Führungsschiene "verheiratet" werden. Dazu wird sie auf die Schiene aufgesetzt und mit den beiden Exzenterschrauben so eingestellt, dass sie sich noch leicht, aber spielfrei auf der Schiene bewegen lässt. Wenn das passt muss noch die Gummilippe "eingesägt" werden. Führungsschiene auf ein passendes Restholz legen und die Gummilippe mit max. Schnittiefe einsägen.
Jetzt stellt die untere Kante der Lippe exakt die Schnittkante der Säge dar. Nicht nur bei 90° Grad, sondern auch bei allen anderen Winkeleinstellungen. 
Jetzt muß nur noch der Schnitt auf dem Werkstück markiert werden, die Lippe daran ausrichten, sägen und es passt.
Die von mir getestete TS 55 REBQ sägte sowohl bei 90°, als auch bei 45° exakt an der unteren Kante der Gummilippe. So soll das auch sein.

Die TS 55 (seit je her damit ausgestattet) ist eine der wenigen Tauchsägen, die noch einen Spaltkeil besitzen. Das ist wieder ein Pluspunkt zum Thema Sicherheit. 

Für alle die mit dem Begriff Spaltkeil wenig anzufangen wissen, eine kurze Erklärung:
Beim Auftrennen von Massivhölzern, kann es durch die inneren Spannungen im Holz dazu kommen, dass sich die Schnittfuge hinter dem Sägeblatt wieder schließt. Dies kann dazu führen, dass das Sägeblatt eingeklemmt wird. Im einfachsten Fall, bleibt die Säge einfach stehen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Rückschlag, der die Säge aus dem Werkstück katapultiert. Moderne Handkreissägen verfügen zwar über eine Pendelhaube oder bei Tauchsägen über ein geschlossenes Gehäuse in welches das Sägeblatt innerhalb von Sekundenbruchteilen zurück gezogen wird, aber es ist trotzdem nicht ganz ungefährlich und die Wahrscheinlichkeit, dass es im Falle eines Rückschlags zu einer Beschädigung des Werkstücks und/oder der Führungsschiene kommen kann ist groß.
Ein Spaltkeil verhindert nun das Einklemmen das laufenden Blattes, da er sich direkt hinter dem Sägeblatt befindet und im Falle eines Schließens der Schnittfuge, diese noch soweit offen hält, dass sich das Sägeblatt noch frei drehen kann.

Ob ein Spaltkeil bei Handkreissägen mit eher kleinem Sägeblattdurchmesser (Die TS55 verwendet 160mm Sägeblätter) nun notwendig oder nicht, wird immer heiß diskutiert. Ich persönlich habe einen Spaltkeil weder bei der Makita SP6000 noch an der Mafell MT 55cc vermisst, aber ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal kann sicher nicht schaden.

Auch die neue "R" verfügt (noch) über einen federnd gelagerten 2mm dicken Spaltkeil, allerdings in etwas abgewandelter Form. Der Keil wird von Festool bei der "R" nun Führungskeil genannt und hat eine andere Form als die sonst üblichen Spaltkeile.











Neben der Funktion als Spaltkeil, kann der neue Führungskeil noch für etwas anderes genutzt werden. Da er sich bereits aus dem Gehäuse der Säge bewegt, bevor dies das Sägeblatt tut, kann die TS 55 REBQ so in eine schon bestehende Schnittfuge "eingeklinkt" werden. Dies kann nützlich sein, wenn Bretter besäumt werden müssen, die länger als die Führungsschiene sind.








Einen Nachteil den ich sehe, ist dass sich der Keil nicht wie bei der alten TS 55 über die gesamte Schnitttiefe hinter dem Sägeblatt befindet, sondern nur in den oberen 2-3cm. 
In wie weit, dies jetzt die Funktion als Spaltkeil beeinflusst, kann ich nicht genau sagen, da ich damit keine praktischen Erfahrungen habe.









Festool legt besonders Wert auf einen leichten Lauf der Tauchsägen auf den Führungsschienen. Die Schienen verfügen dazu über zwei Gleitstreifen aus einem sehr glatten Kunststoffmaterial. Zusätzlich verfügt die TS 55 noch über Gleitstreifen an den beiden Exzenterrädchen, mit denen man das Spiel der Tauchsäge auf der Schiene justiert.









Wie auch die alte TS 55 verfügt auch die "R" über die Möglichkeit einen zusätzlichen Splitterschutz zu montieren. Dieser wird ähnlich der Gummilippe der Führungsschiene bei der ersten Benutzung eingesägt und sorgt dann dafür, dass die Schnitte in Verbindung mit einer Führungsschiene beidseitig ausrissfrei werden.









Neu ist aber die Möglichkeit, diesen Splitterschutz gegen ein kleines Sichtfenster zu tauschen. Damit hat man freien Blick auf den Schnittbereich, sehr nützlich wenn wirklich auf den Millimeter genau gesägt werden muss.











Wie bei eigentlich allen Maschinen, ist es Festool auch bei der TS 55 sehr wichtig eine sehr gute Staubabsaugung an Bord zu haben.
Diese funktioniert auch, trotz der Öffnung im Gehäuse sehr gut, nur am Ende eines Schnittes oder wenn nur wenige Millimeter abgetrennt werden müssen, geht etwas daneben, sonst ist arbeitet sie, mit einem entsprechenden Sauger so gut wie staubfrei.

Leider gibt es da auch ein kleines konstruktives Problem, was eigentlich mit einer kleinen Änderung am Design der Säge hätte nicht auftreten müssen. Der (frei) drehbare Absaugstutzen kollidiert mit der hinteren Klemmschraube der Winkelverstellung. Während meines Testes habe ich mich ein paar mal darüber geärgert. Leider hat der Stutzen auch keine Rastung, so dass er in bestimmten Positionen fixiert wird, er fällt mit angeschlossenem Schlauch immer wieder gegen die Klemmschraube.
Das hätte wirklich besser gelöst werden können.





 Wo ich schon mal beim kritisieren bin, noch ein kleiner Punkt:

Der Schlüssel zum Wechseln des Sägeblattes steckt im vorderen Griff. Bei meinem Testgerät klemmt er nur dort derart fest, dass er sich ohne zusätzlichen Hebel, nicht bewegen lässt. Aufgrund der Konstruktion gehe ich aber mal davon aus, dass es mit der Zeit leichter geht. Trotzdem muss auch das in diesem Preissegment nicht sein.









Der Plug-It Anschluß zeigt nach links hinten, ich finde diese Position sehr gut, das Kabel läßt sich leicht anschließen ohne das später das Kabel beim Hantieren im Weg ist.













Bedienung


Die Bedienung der TS 55 ist sehr ergonomisch, der gummierte Griff liegt gut in der Hand und sowohl Einschaltsperre, als auch der Ein-/Ausschalter lassen sich einfach und ohne umgreifen bedienen.
Die Griffposition gefällt.
Den zweiten Griff finde ich auch sehr praktisch, gerade auch wenn es darum geht, die Säge wegzustellen, aus dem Systainer zu holen etc. Für Tauchschnitte finde ich ihn auch praktisch, jetzt weniger weil ich einhändig Bedenken hätte, die Säge springt mir entgegen, nein vielmehr hat man beim tauchen mit zwei Händen mehr Gefühl.










Durchdacht finde ich ebenfalls die Position der Drehzahlregelung, sie liegt auf der Oberseite des Motorgehäuses sofort im Blick und einfach zu erreichen.












Besonders gut hat mir auch die neu gestaltete Schnitttiefeneinstellung gefallen. Sie ist sehr groß, griffig und lässt sich sehr angenehm und ohne sich die Finger zu brechen oder mit Knebelschrauben zu hantieren in 1mm Schritten verstellen.
Als Neuerung gibt es jetzt auch eine doppelte Skala um direkt die Schnitttiefe  mit Führungsschiene als auch ohne ablesen zu können.
Eine feine Sache, so muss man nicht immer im Kopf 5mm vom angezeigten Wert abziehen.






Schon bei der alten TS 55 gab es die Möglichkeit, die Schnitttiefe 10tel Millimeter genau mittels einer Schraube einzustellen. Bei der neuen "R" geht dies mittlerweile werkzeuglos über eine Rändelschraube. Die Schraube steht unter Federspannung und kann sich so nicht von alleine verstellen. Beim Drehen knarzt die Feder etwas, aber das stört nicht weiter.
Mit dieser Funktion kann entweder die Schnittiefe sehr genau eingestellt, oder die Skala auf ein nachgeschärftes Sägeblatt justiert werden.







Der Sägeblattwechsel geht dank FastFix schnell und einfach von statten.
Auf dem Bild sieht man den dazu gehörigen Hebel und im Vordergrund die Mechanik dazu.












Man muss nur den grünen FastFix Hebel nach vorne klappen und das Sägeblatt ausfahren bis es in einer mittleren Position einrastet. Gleichzeitig wird die Motorspindel automatisch arretiert und der Ein-/Ausschalter gesperrt. So kann die Säge nicht versehentlich eingeschaltet werden.










Nun kann mit dem im vorderen Griff befindlichen 5mm Inbusschlüssel (ebenfalls Made in Germany) das Sägeblatt gelöst werden.
Kleiner Tipp: So wie ich lauf, so geh ich auf.











Das Rein und Raus des Sägeblattes ist etwas fummelig. Es muss von unten möglichst ohne großartig das Gehäuse oder die Welle des Motors zu berühren eingefädelt werden. Dabei ist auch noch der Führungskeil im Weg, den kann man aber auch mit dem linken Daumen ins Gehäuse schieben, dann geht es einfacher.
Gut bei der Sache ist, dass die Säge auf der Seite stehen bleibt, so hat man beide Hände frei.








Ist das Sägeblatt wieder montiert, klappt man den FastFix Hebel einfach wieder zurück und fertig.


Zum Schluss komme ich nun zu der vielleicht wichtigsten Neuerung, der ich leider etwas zwiespältig gegenüber stehe:
Die erweiterte Winkeleinstellung von -1° bis +47° für Hinterschnitte, dies hatte die alte TS 55 noch nicht.
Die Fixierung des eingestellten Winkels über jeweils eine Klemmschraube an der vorderen und hinteren Schwenkkulisse wurde aber wieder 1:1 von der alten TS 55 übernommen.


Trotz dieses erweiterten Bereiches verfügt die TS 55 REBQ weiterhin über Anschläge für 0° bzw. 90° und 45°.
Dieser Anschlag besteht aus einer Kulisse in welches ein kleiner Metallstift eingreift, das ist der grüne Knopf.











Um das Sägeaggregat über die Anschläge hinaus zu schwenken wird der grüne Knopf einfach ein Stück heraus gezogen. Klappt man die Säge wieder zurück, rastet der Stift wieder automatisch ein.











Das Ganze funktioniert eigentlich sehr einfach und gut, Problem an der Sache ist nur, dass die beiden Anschläge nur auf die hintere Kulisse wirken. Je nachdem wie man nun drückt oder zieht, bei 45° reicht alleine schon das Gewicht der Säge in Verbindung mit der doch recht weichen Konstruktion und das Sägeaggregat schwenkt sich in der vorderen Kulisse etwas weiter und schon stimmt die gewünschte Einstellung nicht mehr. Abweichungen von einigen 10tel Grad sind also leider durchaus möglich.
Das ist wirklich schade und trübt den sonst sehr guten Eindruck, denn die REBQ hinterläßt doch etwas.  Im Innenausbau wird das Problem nicht weiter ins Gewicht fallen, aber im Möbelbau, kommt es schon mal auf eine perfekt passende Gehrung an.
Dafür konnte mein Exemplar mit einer sehr präzisen Skala überzeugen. Sowohl bei 0° als auch bei 45° stimmte die Skala exakt, wenn man dies weiß, kann man natürlich auch den Winkel darüber kontrollieren. Sollte es bei anderen Maschinen nicht so sein, die Skala bzw. der Zeiger läßt sich nicht wie bei der alten TS 55 justieren. Schade.
Das Problem mit den weichen Anschlägen gab es bei der alten TS 55 nicht, den 0° Anschlag bildeten zwei Madenschrauben, so war diese Stellung "unverrückbar".

Ich habe lange mit der Winkeleinstellung rum gespielt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Am genausten und mit der größten Wiederholgenauigkeit, läßt sich der Schnittwinkel einstellen, wenn man die Säge auf die Seite legt und die Grundplatte verstellt. Da diese sehr leicht ist, kommt es so zu keinen Abweichungen.











Hier mal ein Beispiel:

Bei dem oberen Foto wurde die Säge auf die Seite gelegt und die Grundplatte geschwenkt.
Bei dem Unteren stand die Säge auf der Grundplatte und alleine das Gewicht drückte auf den Anschlag.
Anhand der 0° Markierung läßt sich eine kleine Winkelabweichung erkennen.


Grundplatte geschwenkt, Winkel steht exakt auf 0°

Sägeaggregat geschwenkt, Winkel steht etwas unterhalb der 0° Markierung




Praxistest


Natürlich habe ich meinen Testkanditat nicht nur befingert, sondern die Säge mußte auch in der Praxis zeigen, was sie konnte.
Dabei mußte sie nicht nur zig Schnitte durch 30mm Küchenarbeitsplatte bewältigen, sondern auch Abläng-, Winkel- und Gehrungsschnitte in Bucheleimholz auf dem MFT für ein kleines Schlüsselschränkchen. Um die TS 55 REBQ wirklich in vielen Situationen zu nutzen, habe ich für das Projekt auf die Verwendung meiner TKS verzichtet und nur die Tauchsäge genutzt.




 



Die Säge hat, eigentlich wie erwartet, alle Aufgaben ohne Probleme erfüllt, selbst die dicke Küchenarbeitsplatte hatte den 1200W wenig entgegenzusetzen. Die Drehzahl sackte zwar leicht ab, aber wirklich Mühe hatte die TS 55 mit der Aufgabe nicht.

Im letzten Abschnitt hatte ich ja die etwas weiche Konstruktion  bemängelt. Auch wenn man deswegen bei der Winkeleinstellung aufpassen muss, liefert die TS 55 REBQ, richtig eingestellt, präzise und winkelgerechte Ergebnisse. Das heißt, "meine" "R" war von Festool exakt justiert wurden. So sollte das auch sein.

90° Schnitt


























45° Gehrungsschnitt














Ich habe auch mal absichtlich beim Winkel einstellen auf die Säge gedrückt, die Abweichung betrug dann so im Mittel 0,2-0,3°.

Bei 45° war es etwas mehr und konnte auch schon 0,5-0,6° betragen.

Um die Skala auch im mittleren Feld zu überprüfen, habe ich über diese einen Winkel von 22,5° eingestellt und einen Probeschnitt durchgeführt.












Ich finde das Ergebnis kann sich, für die Skala einer Handkreissäge sehen lassen.














Zum Schluß wollte ich noch prüfen, in wie weit sich der zusätzliche Splitterschutz in der Praxis bemerkbar macht. Da die Sägeblätter meiner Mafell deutlich dünner sind, als die der Festool und somit nicht mit dem Führungskeil zusammen passen, konnte ich leider keinen Test mit nicht mehr ganz so frischen Blättern machen.









Aber auch bei einem fast neuen Sägeblatt sieht man einen Unterschied

Links ohne Splitterschutz - In der Mitte mit Splitterschutz - Der rechte Schnitt war nicht tief genug, damit der Splitterschutz greift, das habe ich aber erst zu spät bemerkt.


Fazit

 
Die neue TS 55 REBQ ist eine tolle Maschine mit der das Arbeiten wirklich Spaß macht. Alle Bedienelemente sind da wo sie sein sollen, die Verarbeitung ist 1A, sie ist handlich, liegt super in der Hand, nicht zu schwer und fügt sich auch gut in das gesamte Festool System ein.
Meine persönlichen Highlights sind die elektrische Bremse und die Schnittiefeneinstellung, diese läßt sich wirklich sehr einfach bedienen.

Leistung hat sie genug, genau eingestellt liefert sie auch exakte Ergebnisse und wenn nötig durch den doppelten Splitterschutz auch absolut ausrissfrei.

Die Patzer mit dem Absauganschluss und der weichen Winkelverstellung, trüben das sonst sehr positive Gesamtbild der Säge schon etwas. In wie weit es für den Verwendungszweck der Tauchsäge von Belang ist, muß jeder selbst entscheiden.

Falls jemand jetzt einen Vergleich zwischen der TS55 REBQ und der MT 55 cc von Mafell vermisst, diesen habe ich absichtlich nicht gemacht. Beide Tauchsägen sind absolute Profiwerkzeuge, jedes Modell hat seine Stärken und Schwächen. Es ist ein ähnlicher Vergleich wie der zwischen Mercedes E-Klasse und 5er BMW. Keiner von beiden ist besser als der andere, es ist Geschmackssache.


Update (21.09.2015)


Seit letztem Jahr gibt es ja auch eine Akku-Version der TS 55 REBQ, die TSC 55 REB.
Aufgrund des deutlich größeren Gewichtes durch die beiden 18V Akkupacks besitzt die TSC am vorderen Drehgelenk eine Abstützung bei 0°.
Festool hat die aufgekommene Kritik an dem im Gegensatz zur Vorgängerin weicherem 0° Endanschlag ernstgenommen und seit 01.2015 wird die TS 55 REBQ modifiziert ausgeliefert.

Um wieder den gleichen festen und absolut wiederholgenauen Anschlagpunkt wie bei der alten EBQ zu haben, hat Festool seit dem die bekannte Abstützung der TSC auch bei der Netzversion eingebaut.











Diese stützt am vorderen Drehgelenk das Sägeaggregat mit einer Madenschraube auf der Grundplatte ab.













Somit ergeben sich wieder, wie von früher gewohnt zwei Endanschläge für 90° Schnitte. Einmal den Anschlag hinten in der Schwenkkulisse und nun zusätzlich vorne über die Madenschraube.

Hier im geschwenkten Zustand kann man die Madenschraube besser erkennen.














Muss der 90° Winkel einmal nachjustiert werden, so muss dies, ebenso wie bei der EBQ, hinten sowie vorne geschehen.

Die Hinterschnittfunktion ist natürlich auch weiterhin bei der REBQ vorhanden.

Um diese zu aktivieren muss nun zusätzlich, die vordere Abstützung (welche mit "-1° beschriftet ist), nach außen geschwenkt werden.













Update II (27.10.2015)

Hier eine Anleitung, wie man den 0° Anschlag selbst justiert.



Bezugsquelle:

Die Festool TS 55 REBQ Plus könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.

Kommentare:

  1. Mahlzeit,
    das Ding hat bei weitem mehr Macken bzw. Nachteile als die Mafell. Ich werde demnächst, wenn ich etwas mehr Zeit habe, einen kurzen Clip dazu drehen und bei YouTube einstellen.

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    1. Hallo Christian,

      dies würde mich schon interessieren. Wenn Du magst, kannst Du ja mal Bescheid geben, wenn Dein Clip online ist.

      Grüße

      Michael

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    2. Quick&Dirty in der Mittagspause
      http://www.youtube.com/watch?v=-6L2DBOWSyU

      Die Festool nutze ich fast nur noch für Schatten-/Dehnungsfugen, wobei sie da teilweise schon Probleme hat. Für Werkstattarbeiter (ohne das beleidigend zu meinen!) ist die TS55 vollkommen ausreichend; nur auf der Baustelle und unter härteren Bedingungen greife ich nach wie vor lieber zur Mafell.

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    3. Hallo Christian,

      ach DUUU bist das. Der TS55 vs. MT55 Vergleicher mit dem tollen Dialekt. :)

      Vielen Dank für Dein 2. Video, es spiegelt auch einige meiner Eindrücke wieder.

      Grüße von nem Saupreußen. :D

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    4. Mahlzeit,
      der Dialekt ist angeboren und das mit dem Saupreissen nicht ernst nehmen. Sogar einer meiner besten Freunde muss sich das öfters anhören; und der ist aus Daloa. Ist sozusagen eine universelle Bezeichnung für alle Nicht-Oberpfälzer.

      Ich hab einiges von Festool, aber nur das wenigste setze ich auf der Baustelle ein, weil es einfach nicht für den permanenten harten Einsatz geeignet ist. Für Werkstattarbeiter oder "normale" Arbeiten wie Innenausbau oder "mal schnell einen Carport/Pavillon/.. bauen" sind die Teile wirklich erste Sahne, weil es sehr viel Erweiterungen gibt.

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  2. Kein Thema. Kann aber wie gesagt noch etwas dauern, weil ich zur Zeit beruflich ziemlich eingespannt bin und erst 'n neuen Camcorder brauch. Der alte ist kaputt..gegangen..worden.. irgendwie. Halten nichtmal 140x140er Kanthölzer aus die Plastikteile *g*

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  3. Vielen Dank für den ausgiebigen Test.

    Gruß Andi

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  4. Hallo Michael,

    danke für die ausführliche Beschreibung. Obwohl ich die Maschine selber habe, fand ich den Teil mit der Winkeleinstellung nützlich.

    Was komisch ist: bei mir passt Einlage und somit Sitz der Säge zum Klotz im Deckel. Wär auch etwas peinlich, wenn das standardmäßig falsch wäre!
    Weiterer Punkt: Bei mir sitzt die Säge um 180° versetzt im Systainer - die Einlage ist also genau andersherum, Deckel ist identisch wie bei Dir.
    Müsste demnach 2 verschienen Arten von Einlagen geben?

    Gruß
    Martin

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    1. Hallo Martin,

      Du hast es erfasst. Laut Bildern im Internet schein es zwei versch. Einlagen zu geben. Eine für die alte TS55 und einen für die Neue (die Säge sitzt 180° verdreht). Ich vermute ich habe eine alte Einlage bekommen.

      Grüße

      Michael

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    2. Hallo Michael und Martin,

      in der Tat handelt es sich hierbei um eine falsche Einlage. Da es eines der ersten Sägen überhaupt war, welche ausgeliefert wurde.
      Unglücklicherweise kommt es noch heute zu solchen Fehlern.
      Die Chance ein solches Modell abzugreifen liegt aktuell wohl bei 1:1000.

      PS: Toller Test, wie vermutet.

      Gruß
      Waldemar Dorn
      Holzfachmarkt Gerschwitz

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    3. Hallo Waldemar,

      immer wieder gern. :)

      Grüße

      Michael

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  5. Hallo Michael,

    erstmal vielen Dank für den ausführlichen Test.
    Ich lese im Moment alles über Tauchsägen was ich vor die Augen bekommen kann, da eine Anschaffung ansteht. Ich schwanke noch zwischen der Festool TS55REBQ und der Bosch GKT55GCE. Nun bin ich fleißig am Plus- und Minuspunkte sammeln und deine Vorstellung der TS55 kommt genau richtig. Zu meiner großen Freude sind die Preise ja etwas in Bewegung gekommen. Bester seriöser Preis von heute für die TS55REBQ + FS + Systainer 455,89 Euro, was doch schon angenehm unter meiner Schmerzschwelle von 500 Euro liegt.

    Übrigens,
    >>>Wofür das R steht? Leider habe ich da keine Ahnung.

    Meine Ahnung schlägt vor:
    - runderneuert
    - renoviert
    - reborn

    Gruß, Klaus.

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    1. Moin Klaus,

      die Bosch war für mich nie eine Option. Wenn auch eigentlich eine Mafell, fehlt doch alles was die Mafell an besonderen Features hat. Ich habe auch nichts gelesen oder gesehen, dass sich die Winkel justieren lassen.

      Wenn ich mich zwischen diesen beiden entschieden müßte würde ich die Festool nehmen (was ich wahrscheinlich auch gemacht hätte, wenn es die "R" im letzten Februar schon gegeben hätte.

      Grüße

      Michael

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    2. Hallo Michael,

      eine fehlende Winkeljustage wäre wohl für jede professionelle HKS das kommerzielle Todesurteil. Die GKT kann man justieren.

      Die nackte GKT ist 150 Euro billiger als die Mafell, da fehlt natürlich das eine oder andere Ausstattungsmerkmal. Nichts davon ist mir aber wichtig. Als Hobbyist habe ich einfach die Muße beim Blattwechsel ewas zu frickeln und das Vorritzen manuell einzustellen. Ich finde man hat bei Bosch mit Augenmaß gekürzt. Das wurde aber im Bob Profi Forum ziemlich breitgetreten und kann dort nachgelesen werden.

      Ich hatte die Bosch nur einmal kurz in der Hand. Was mich nachhaltig beeindruckt hat war die Solidität. Ich würde diese noch höher einschätzen als bei der TS55. Aus diesem Grund habe ich auch die Metabo KSE55 (schweren Herzens, ich bin Metabo-Fetischist) und die Makita SP6000 von meiner Liste gestrichen.

      Im Moment bin ich noch hin und her gerissen.

      Gruß, Klaus.

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    3. Hallo Klaus,

      ah OK, dann ist die Justierung nur gut versteckt.

      Mit der Stabilität da hast Du recht, ich sehe sie bei der Mafell auch etwas häher als bei der Festool. Bei einem Schreiner oder im Heimgebrauch, wird das aber nicht ins Gewicht fallen. Bzw. schon, ich finde die Mafell ne Ecke schwerer, jetzt vom anfassen, habe die Werte aber nicht verglichen.

      Grüße

      Michael

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    4. @ Klaus:

      Das R steht für "Randnahes Sägen" Wobei es eigentlich ein Englisches Wort ist, welches mir gerade nicht einfällt.

      Somit sollte das Geheimnis gelüftet sein :-)

      Gruß
      Waldemar Dorn
      Holzfachmarkt Gerschwitz GmbH

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    5. Hallo Waldemar,

      das "R" steht meines Wissens nach für "Relaunch", Festool verwendet keine deutschen Bezeichnungen bei den Abkürzungen.

      Gruß
      Timo

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  6. Hallo Michael

    ich habe auch eine Frage zu der Maschine. AUf den Bildern sieht es so aus als wäre die Grundplatte aus Kunststoff - ist das wirklich der Fall?

    Viele Grüße
    Jürgen

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    1. Hallo Jürgen,

      Du kannst unbesorgt sein, Festool baut zwar gern Zeug aus "Plastik", was zum anclipsen hier, was zum drücken da, aber die Grundplatte ist genau wie das Gehäuse des Sägeblattes aus Metall.
      Wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich um eine Magnesiumlegierung.

      Grüße

      Michael

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    2. Hallo Michael
      sonst wäre ich auch von den Schwaben enttäuscht gewesen.

      Gruß Jürgen

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  7. Hallo Michael,

    danke für den ausführlichen Test. Toll gemacht.

    Eine Frage zur Schnittqualität (Mafell zu Festool) habe ich jedoch.

    Bei welcher der beiden Sägen ist deiner Meinung nach bei beschichteten/furnierten Oberfächen die Schnittqualität am besten?

    Für eine kurze Antwort wäre ich dir sehr dankbar.

    Gruß

    Ingo

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    1. Hallo Ingo,

      bitte gern geschehen.

      Theoretisch müsste sie bei der Mafell besser sein, weil diese ja diese Vorritzfunktion besitzt.
      In der Praxis habe ich aber keinen Unterschied festgestellt.

      Grüße

      Michael

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    2. Hallo Michael,

      danke für deine kurze Rückinfo.

      Gruß

      Ingo

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  8. Hallo,

    habe mir vor kurzen beim Festool Händler meines Vertrauens besagte TS 55 REBQ vorführen lassen. Man kam dabei recht schnell auf das Thema, was ist eigentlich neu an der Maschine! Flaches Gehäuse, Winkelverstellung -1° bis 47° und ein Sichtfenster.

    Man kann es einfach „Produktaufwertung“ nennen! Die üblichen Festool Patente, sind nicht wirklich vorhanden. Darauf meinte er, es würde sowieso demnächst eine ganz neue Tauchsäge TS 55 geben!

    Weis jemand schon mehr über die wirklich neue Tauchsäge?

    Gruß
    Peter

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  9. Hallo Micha,

    ich konnte die TS 55 REBQ in der Kurswerkstatt Freiburg ausführlich ausprobieren. Ich fand die Winkeleinstellung ehrlich gesagt für die hohen Ansprüche von Festool an sich selbst nicht wirklich festoolwürdig (und ich würde mich als Festoolfetischisten bezeichnen). Einige Schnitte bei denen es wirklich auf gerade, saubere 90° Kanten ankam, waren nicht so wie ich es von meiner "alten" TS 55 EBQ gewöhnt bin.
    Auch das Feedback von anderen Heinmwerkern in der Kurswerkstatt war eher negativ wie positiv im Vergleich zum Vorgängermodell bzgl. der Winkeleinstellung.

    Schönen Gruß,
    Dominik

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    1. Hallo Dominik,

      ich sehe es ähnlich. Wenn die Winkeleinstellung nicht wäre, hätte ich meine Mafell gegen die REBQ getauscht. Aber mir ist ein exaktes Schnittergebnis wichtiger, als eine etwas besseres Handling. Gerade die Bremse (keine Ahnung warum die Bosch eine hat, die "original" Mafell aber nicht) und der Schieber für die Schnitttiefe, haben mir schon sehr gut gefallen.

      Grüße

      Micha

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  10. Hallo,
    schöner Testbereicht. Ich möchte mir auch gerne eine Tachsäge kaufe, vor Allem für den Inneneinsatz und für den hobbymäßigen Möbelbau.
    Bisher dachte ich immer, dass die TS 55 REBQ die "perfekte" Maschine.

    Da es mir vor Allem auf die exakte und reproduzierbare Winkeleinstellung ankommt, war ich schon etwas erschrocken, dass die wohl bei der TS 55 REBQ nicht mehr so toll sein soll.
    Habe ich es richtig verstanden, dass sich der Winkel auch nachdem er korrekt eingestellt wurde, die Schraube fest angezogen wurde, sich durch leichten Druck beim Sägen der Winkel ändern kann?

    Oder bestehen die Prblem nur beim Einstellen? Und können so umgangen werden, wie in dem Test beschrieben?

    Viele Grüße,
    Andre

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    1. Hallo Andre,

      nene, wenn fest dann fest. Das Problem betrifft nur das Einstellen.

      Grüße

      Michael

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  11. Hallo,

    ich war ungeduldig und habe mir die TS 55 mal life angeschaut.
    Da habe ich auch gesehen, dass es nur beim Einstellen kniffelig ist. Puh..zum Glück.

    Aber die hatte noch die neue BOSCH blau Tauchsäge da. Wie ist denn die? Vor allem ist die ne ganze Ecke preiswerter. ???

    Ist es überhaupt realistisch mit solche einer Säge einen Kasten zu bauen, welcher mit 45 Grad Winkeln gesägt wurde und dann dort verleimt. Ist das genau genug?

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    1. Moin,

      die Bosch ist eigentlich eine Mafell, von daher nicht schlecht. Bosch hat noch nie selbst eine Tauchsäge gebaut.

      Zum Kasten, ich denke das sollte kein Problem sein. Vorausgesetzt man sägt auch ordentlich.

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  12. Ich werte das mal mal jetzt Pro Festool ;-)

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  13. Hallo,

    sehr ausführlicher Test. Vielen Dank.

    Eine Frage hätte ich aber noch... B-)

    Wenn die Bosch eigentlich eine Mafell ist und die Mafell auf die Festool FS passt, bedeutet das dann, dass die Bosch ebenfalls auf der FS von Festool 'läuft'?

    Herzlichen Dank.

    --
    Uwe

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    1. Hallo Uwe,

      passt!.
      Schau mal auf dem Bild von Heiko Rech:
      http://holzwerkerblog.de/wp-content/uploads/2012/03/hh_2012_bosch_tauchsaegen-300x252.jpg

      Rechts von den Sägen ist ja so ein schwarzes Kunststoffteil mit einem grünen Strich in der Grundplatte. Das schraubste raus und dann passt sie auf die Festool Schiene.

      Grüße

      Michael

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    2. Vielen Dank für die schnelle Antwort.

      --
      Uwe

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  14. Hallo Uwe,

    dann fehlt nur noch ultimative Vergleich zwischen der TS55 und der SP6000. Wäre das möglich?

    Thx.

    Gruß
    Thorsten

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    1. Hallo,

      nö, wie denn? Die TS55 war nur ein Leihgerät und die SP6000 habe ich vor über einem Jahr verkauft.
      Mit so einem Vergleich kann ich nicht dienen.

      Grüße

      MIchael

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  15. Hallo,

    Ich selbst habe die Makita SP6000 und würde sie mir nicht wieder kaufen... Die Vorritzfunktion istLebensgefährlich! Der knebel, den die Sp hat, um bei einem Millimeter Tauchtiefe zu arretieren, gibt auf Druck nach und die Säge taucht unvermittelt voll ein... Hat mich schon 2 Führungsschienen gekostet! Zum Glück mussten nur die Leiden, die Säge springt nämlich enorm hoch.... Also lieber in der Preisklasse einen Hunderter (wenn überhaupt) mehr investieren und zurFestool greifen. Die Führungsschienen von Festool sind übrigens auch von besserer Qualität als die von Makita gelieferten, jedenfalls verwinden die sich nicht so stark. Insgesamt ist die Festool wertiger und genauer, dieWinkelausrichtung der Makita - Sägeblatt zu Bodenplatte "wandert" auch im Laufe der Benutzung, so dass die 90 Grad ausrichtung des öfteren nachjustiert werden muss.


    mit freundlichen Grüssen


    Chris

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    1. Hallo Chris,

      das Problem mit der Vorritzfunktion konnte ich bei meiner SP6000 nicht feststellen, die etwas weicheren FS schon.

      Grüße

      Michael

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  16. Hallo Michael,

    vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich als angehender Hobbybastler bin auf der Suche nach einer Handkreissäge und auf die Festool TS 55 REBQ Plus und Deinen Testbericht aufmerksam geworden. Wahrscheinlch als angehender Hobbybastler mit wenig Erfahrung habe ich eine wohl komische Frage:

    Muss die Festool TS 55 REBQ Plus zwingend an eine Absaugvorrichtung angeschlossen werden und was passiert (außer, dass der Verschnitt in die Gegend geblasen wird) wenn nicht?

    Auch wenn´s wohl zum Schmunzeln anregt, trotzdem Danke für eine Antwort.

    Hagen

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    1. Hallo Hagen,

      grundsätzlich rate ich ja zu einem Sauger, sonst ist ruckzuck die ganze Werkstatt eingedreckt und durch die Späne wird der Boden auch rutschig.

      Sägen ohne Absaugung ist aber im Prinzip kein Problem, da kann weiter nichts passieren. Außer vielleicht bei Längsschnitten in Massivholz. Da sind die einzelnen Späne ziemlich lang, da könnte es passieren, dass der Auswurf verstopft und sich die Späne im Sägeblattkasten stauen.

      Grüße

      Michael

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    2. Hallo Michael,

      danke für die schnelle Antwort.

      Gruß

      Hagen

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  17. Hallo Michael,

    ich habe diese Säge recht neu und anfangs hat sie einwandrei bis auf ein 2,3 Zehntel mm bzw Grad genau geschnitten. Nach ein paar Wochen Arbeit ist nun die Winkeleinstellung nicht mehr verlässlich, reproduzierbar und gleichmäßig möglich. Die Winkeleinstellungen müssen jedes mal nachgemessen und korrigiert werden, auf die Skala ist kein Verlass mehr. Das schlimmste aber ist, dass bei einem normalen 90° Schnitt das geschnittene Material (TiPla) am Anfang und Ende eine Winkeldifferenz von teils über 1° hat, wie kann sowas passieren?

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    1. Hallo Anonym,

      so ganz kann ich Dein Problem nicht nachvollziehen. Sicher ist die Skala nicht genau, bei keiner Handkreissäge, die ich bis jetzt hatte, bei der REBQ kommt noch erschwerlich hinzu, dass man den Zeiger nicht mehr justieren kann.
      Aber wenn man einmal weiß (und die 0 und 45° haben ja eh Anschläge), was die Skala anzeigt, dann kann man sich auch an der Skala orientieren. Nur der Versatz, zwischen echtem Winkel und Skalenwert, der ist ja immer fest und verändert sich nicht von Tag zu Tag.
      Von daher gehe ich eher mal von einem Bedienungs- oder Ablesefehler aus.

      Auch bei der Winkeldifferenz beim Schnitt, das deutet auch auf einen Anwendungsfehler hin. Die Säge läuft zwar auf der Schiene, je nach dem wie fest man aber drückt und dann vielleicht noch seitlich, ändert sich das Schnittergebnis.

      Da Du die Säge noch recht neu hast, denke ich mal die Probleme gehen in diese Richtung. Ich würde noch etwas mit der Säge und deren Anwendung üben, damit Du ein Gefühl für die Maschine bekommst.

      Grüße

      Michael

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  18. Hallo Micha,
    zu Deinem Problem des Partykoffers - nimm einfach das untere Inlett heraus, drehe es um 180° und schon hast du die Party beendet. ;-)
    Übrigens ist der Schnittwinkelanzeiger inzwischen zu einer schnöden angegossenen/aufgeprägten Pfeilspitze unterhalb der Nute am Winkelanzeiger mutiert. Wertiger sieht es bei Dir aus.

    Gruß, Hannes

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    1. Moin Hannes,

      das mit dem Drehen funktioniert nicht. Die Einlage müsste im Prinzip noch gespiegelt werden, damit sie passt.

      Der Winkelanzeiger, egal ob der von meiner Testsäge oder der Verbesserte sagt mir auch nicht zu. War auch mit der Hauptgrund, warum ich mir eine alte EBQ gekauft habet. Sicher so ein Zeiger an einer HKS ist eher ein "Schätzpfeil". Weder stimmte er bei der Makita SP 6000, Woodster Diver, Mafell MT 55 cc, noch bei meiner TS 55 EBQ über die komplette Skala genau. Von daher kann man sich, wenn es wirklich genau werden muss eh nicht drauf verlassen. Trotzdem fühle ich mich mit dem großen grünen und justierbaren Pfeil der alten EBQ irgendwie besser und sicherer. Mit diesem hat man wenigstens noch die Möglichkeit, das beste rauszuholen oder den Zeiger für einen häufig gebrauchten Winkel genau zu justieren. Jetzt bei der neuen REBQ ist es vorbei mit dem Justieren, wenn gut dann gut, wenn daneben, dann daneben.

      Der Pfeil an der REBQ wurde übrigens geändert, um die Lesbarkeit zu verbessern. Bei der ersten Version kam es je nach Blickwinkel zu einem Parallaxefehler.

      Grüße

      Michael

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  19. Hallo Michael,

    meine neue TS 55 REBQ hatte ich heute zum ersten Mal im Einsatz. Insgesamt war ich sehr zufrieden. Zur Schnitttiefeneinstellung habe ich zwei Fragen (und vermutlich ein Brett vor dem Kopf):
    1. Die Tiefenskala (egal ob die mit oder ohne FS) steht bei mir nicht exakt auf einem Strich der Millimeterskala, sondern nahezu genau zwischen zweien, so dass die Zuordnung schwierig ist. Ist das normal bzw. lässt sich das ändern? Ich hatte zunächst gedacht, die über die Rändelschraube ändern zu können, aber das bewirkt in dieser Hinsicht nichts.
    2. Die Feinjustierung der Schnitttiefe über Rändelschraube funktioniert offenbar ja so, dass die Rändelschraube als Anschlag dient. Auf diese Art und Weise kann ich aber nicht ablesen, welche Schnitttiefe ich genau eingestellt habe. Ich hätte erwartet, dass sich über das Drehen der Rändelschraube auch die angezeigte Schnitttiefe ändert.

    Vielleicht kannst Du mir hier weiterhelfen. Im Voraus vielen Dank!

    Viele Grüße
    Aussie

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    1. Hallo Aussie,

      1: Das ist richtig, der Strich "schwebt" etwas oberhalb der Markierung. Das hätte schon etwas passender gebaut werden können. Wobei es zu 95% eh nicht auf den Millimeter ankommt.
      Wenn es Dich extrem stört, würde ich den Festool Service kontaktieren, ob die da was machen können. Justieren kann man da nichts.

      2: Dafür ist die Justierung auch nicht gedacht.
      Diese ist zum einen da, um bei nachgeschärften Sägeblättern, den 0-Punkt zu justieren und zum anderen, wenn Platten auf einem Stoß gesägt werden, das bei Bedarf so zu justieren, das die untere Platte nicht angesägt wird.
      Da die Skala eh recht grob ist, sehe ich auch keinen Sinn, wenn die Schnitttiefe per Rändelschraube angezeigt würde. Das wird auch von keinem Hersteller so gebaut.

      Grüße
      Michael

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    2. Hallo Michael,

      danke für die schnelle und ausführliche Antwort! Ich frage mal beim Festool-Service nach und schreibe hier, falls es eine Möglichkeit zum selbständigen Justieren gibt. Zusätzlich sollte es helfen, über die Steigung des Gewindes einen groben Anhaltswert zu errechnen, wie viel Schnitttiefe eine Umdrehung der Rändelschraube bedeutet.

      Viele Grüße
      Aussie

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  20. Vielen Dank für die zahlreichen Infos und wirklich ausführlichen Produktvorstellungen.
    Auch von deinen Projekten kann man jede Menge lernen und bekommt wieder richtig Lust auf eigene Holzprojekte!
    Weiterhin alles Gute für dich, deinen Bog/Shop und deine Projekt!

    VG
    Burkhard

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  21. Hallo,
    ich hab mir hier mal alles durchgelesen und habe mal bei Festool selber nachgefragt. Der Kundenservice per Telefon hat mir auf das Winkelproblem geantwortet, dass man zuerst die hintere Klemmung anziehen soll und dann die Vordere. Mit der Vorgehensweise soll es zu keinen Winkelproblemen kommen laut Festool. Ob das so stimmt bezweifel ich aber etwas.

    Ich schwebe noch zwischen der Festool TS 55 REBQ und der Mafell 55 cc. Der einzige Vorteil den ich bei der Festool sehe ist der Einbau in das CMS. Da ich mir die nächsten Jahre keine Tischkreissäge leisten kann, hätte ich so eine alternative.

    Meine Frage ist nun ob sich das überhaupt lohnt ? Bis auf die Funktion als Tischkreissäge finde ich alles an der Mafell deutlich besser gelöst und der kleine Preisunterschied wäre mir da auch egal.

    Alternative wäre natürlich noch eine gebrauchte EBQ, obwohl ich Preise um die 280 Euro für eine Maschine ohne Garantie irgendwie übertrieben finde.

    Ich bin gespannt auf deine Antwort und bedanke mich schonmal.

    Mit freundlichen Grüßen Özi

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    Antworten
    1. Hallo,

      ich hatte die MT 55 cc und habe diese gegen eine TS55 getauscht. In der Summe gefällt mir die TS (immer noch) einfach besser, vom miserablen Mafell Servie ganz zu schweigen.

      Seit Anfang des Jahres besitzt die REBQ auch vorne einen Anschlagpunkt für 0°. Von daher sollten die Anwenderprobleme, was die Winkeleinstellung betrifft behoben sein.
      Und beim 45° Endanschlag hat auch die Mafell keinen Vorteil, da auch sie dort nur einen Endanschlag am vorderen Gelenk besitzt.

      Ich würde mir beide Maschinen mal in Natura ansehen. Die Kaufentscheidung kann ich Dir nicht abnehmen und die Geschmäcker und Vorlieben sind ja unterschiedlich.

      Grüße
      Michael

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    2. Also egal bei welcher Säge die 45° immer nach deiner beschriebenen Methode einstellen ? Ok wenn das behoben wurde will ich auch eine TS :D. Kannst du was zum CMS TS 55 sagen und evtl. Erfahrungen teilen ? Im internet findet man nicht viel dazu. Meine Idee war den Modulträger zu kaufen und einen Tisch selber anzufertigen ähnlich den Frästischen von Guido Henn.

      Grüße danke für die schnelle Antwort.
      Özi

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    3. Hallo Michael,
      meinst du mit deiner TS die EBQ oder schon die R ? Vielleicht könntest du ja den Bericht updaten falls du die Zeit findest, so liest es sich negativ für die R und hat mich auch etwas abgeschreckt.

      Gruß Özi

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    4. Wenn es auf einen möglichst exakten Winkel ankommt, dann ja.
      Es sind beides nur Handkreissägen und entsprechend leicht und weich.

      Zum CMS kann ich 0,0 sagen, ich habe keines und auch noch nie an einem gearbeitet.

      Grüße
      Michael

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    5. Ich habe noch eine EBQ.
      Mit dem Update ist eine gute Idee. Danke! Dieser Artikel ist ja schon etwas älter und mir ist das gar nicht in den Sinn gekommen.
      Ich habe ja aktuell noch eine TSC55 in der Werkstatt und die hat den Anschlagpunkt ja schon, da kann ich Bilder machen und den Artikel aktualisieren

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    6. Das würde mich und viele andere freuen.

      Würdest du jetzt falls du die Wahl hättest, wieder die EBQ der R vorziehen ?

      Grüße und echt super der Blog-Support selbst am Sonntag !!!

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    7. Gute Frage. Die EBQ hat eigentlich alles was ich brauche, aber neuwertige EBQs werden immer seltener, von daher würde ich wahrscheinlich ne R nehmen.

      Grüße
      Michael

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    8. Abend Michael,
      bist du dir eigentlich 100% sicher das die REBQ jetzt auch den doppelten Anschlag hat ? Das Testgerät in meinem Festool Center hatte nur einen Anschlag.

      Beste Grüße
      Özi

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    9. Hallo,

      natürlich bin ich mir sicher. Ab 01-2015 floss die Änderung in die Produktion ein.

      Grüße
      MIchael

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  22. Hallo Michael,
    bei meinem Händler hatten die wohl eine ältere Maschine vor Ort. Dann wird es definitiv diese Woche eine neue R.
    Was ich noch fragen wollte ist, ob deine TS 75 deine 55 abgelöst hat ? Oder benutzt du die 75 nur bei groben Zuschnitten, weil die 55 genauer ist ?

    Gruß Özi

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    1. Hallo Özi,

      nein ich nutze beide parallel.
      Die 75 kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Schnitttiefe der TS 55 nicht reicht.
      Was die Genauigkeit anbelangt nehmen sich beide nichts, sind ja recht identisch konstruiert.

      Grüße
      Michael

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    2. Alle Sägen haben seit Januar den zweiten Anschlag, nur manche Schlauberger versuchen noch Ladenhüter oder Vorführgeräte unterzumischen.

      Kauf das Ding doch einfach, wenn sie dir nix taugt gib sie zurück, Festool hat 30 Tage Money-Back.
      Wegen den paar Euro würde ich jetzt kein solchen Aufstand machen.
      Im vergleich zu den China-Bombern von Makita&Co. ist die Maschine ja hinterhergeschmissen.

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    3. Es sind nur noch 15 Tage Geld zurück Garantie.
      Wurde mit Einführung von "Service all inclusive" geändert.

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  23. Hallo Michael,
    kann man den zweiten Anschlag bei einer REBQ aus 2014 nachrüsten?
    Gruß Sven

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    1. Hallo Sven,

      nicht sinnvoll.
      Es müssen der Motorträger mitgetauscht werden, das wird sich nicht rechnen, zudem muss die Säge so gut wie komplett zerlegt werden.

      Grüße
      Michael

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  24. Hallo Michael!
    Ich als Hobbytischler schwanke zwischen SP6000 und TS 55 REBQ. Das 01-2015er Update wird meine Kaufentscheidung vermutlich auf die Festool umschwenken. Vielen Dank für das Update und Saban für die Bitte darum!
    Die Idee mit dem Modulträger und einem selbstgebauten Tisch finde ich super, da ich, was die Anschaffung eine TKS (hier ist mein Budget auf die Bosch PTS 10 begrenzt) den Verdacht habe, möglicherweise falsch zu inverstieren. Das Modul ist daher vermutlich die bessere Entscheidung. Macht einen viel wertigeren Eindruck und ist nicht so viel teurer (450$).
    Hast du Erfahrungen mit der Bosch TKS gemacht? Langt die für den Hobbybereich oder sind die circa 300 (plus 50 für ein feineres Sägeblatt) Patronen für den Müll?

    Nochmal vielen Dank für diesen Test. Die schlaflosen Nächte gehören jetzt der Vergangenheit an und ich weiß nun, dass ich meinem Händler eine 2015er TS 55 aus den Rippen leiern muss um nix falsch und alles richtig zu machen :)

    Gruß aus Norddeutschland
    Gerrit

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    1. Hallo Gerrit,

      die SP6000 ist gut, die TS 55 aber besser, meine Meinung. :) Hatte ja die Makita ne zeitlang gehabt.

      Die Bosch PTS hatte ich am Anfang gehabt, steht ja Bosch drauf, so schlecht kann sie also nicht sein.... Obwohl ich noch ein blutiger Anfänger war, habe ich sie doch recht schnell als Fehlkauf angesehen. Ich rate keinem mehr zu dem Ding, kauf lieber was gebrauchtes, ne gut erhaltene PK 250 oder 255 ist nicht viel teurer.

      Mit dem Modul, weiß ich nicht so recht. Sicher ist es besser als die PTS, aber ich hätte keine Lust ständig die Tauchsäge ein- und aus zu bauen. Wenn das für Dich aber kein Problem darstellt, ist es ne gute Lösung.

      Grüße
      Michael

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  25. Hallo Michael,

    Ich möchte dir erstmal ein großes Lob für deinen Block aussprechen, weiter so !

    Ich habe eine Frage bezüglich der Schnittkante bei 45 Grad Schwenkung.
    Du beschreibst das deine Säge sowohl bei 90 als auch bei 45 Grad Schwenkung an der Gummilippe entlang schneidet.
    Bei mir ist es so dass das Sägeblatt etwa 2mm von der Gummilippe weg steht wenn ich das Aggregat auf 45 Grad schwenke. Ist das nach deiner Meinung annehmbar oder würdest du die Säge mal checken lassen?

    Lg Marcel

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    1. Hallo Marcel,

      2mm sind meiner Meinung nach definitiv nicht normal und viel zu viel.
      Paar Zehntel sind in Ordnung, aber nicht so viel.
      Die TS würde ich auf jeden Fall zum Service geben.

      Grüße
      Michael

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    2. Ok, dann werde ich morgen mal bei Festool anrufen ich kann ja noch einmal vom Statement berichten. zu diesem Problem konnte ich nämlich noch keine Erfahrungen lesen.

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  26. Hallo Michael.
    Ich habe deinen Bericht über die TS55 von 2013 und das update gelesen. Die Kollission zwischen Absaugschlauch und Klemmschraube wurde gelöst. Der Anschluß wurde verlängert, in Drehrichtung mit einer Rastung und zum Schlauch hin mit einer Bajonettverriegelung versehen. Der heute gekauften TS lag auch ein entsprechender Adapter zur Montage auf dem 27mm Schlauch bei. In 1 Minute montiert und funktioniert super.
    Außerdem wurden die Gleitleisten aus Kunststoff verändert/vergrößert.
    Gerne kann ich dir Fotos zu den Änderungen zur Verfügung stellen.
    Gruß
    Mario

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    Antworten
    1. Hallo Mario,

      danke für die Info.
      Ich vermute, die Teile wurden von der HKC übernommen. Bei der waren Deine angeführten Punkte schon vorhanden.
      Meine TS habe ich mit dem neuen Anschluß versehen. Aber eher deswegen, weil ich da dann auch mal den Staubbeutel verwenden kann.
      Das Kollisionsproblem kann man auch mit dem alten Anschluß lösen, indem man die hintere Feststellschraube um 90 Grad verdreht einbaut.

      Passt bei Deiner die TS mit angestecktem Anschluß in den Systainer?

      Grüße
      Michael

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  27. Hallo Michael.
    Ja die Säge passt mit Schlauchanschluß in den Systainer, egal wie herum der Anschluß gedreht ist.

    Gruß
    Mario

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  28. Hallo,

    dann wurde auch die Einlage geändert.
    Im alten passt es mit angesetztem Anschluß nicht.
    Steht auch so in der Umbauanleitung drin.

    Grüße
    Michael

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