Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Samstag, 14. Oktober 2017

Projektvorstellung: Puppenbett

Gewünscht war ein Puppenbett, nach "Waldorfart" also eher schlicht und ohne Schnörkel. Daher bekam das Bettchen auch nicht die im Plan zu sehenden Kugeln auf den Pfosten.

Dieses Projekt war für mich Neuland. Jetzt nicht die Konstruktion, die war kein Thema, sondern eher der Plan. Ich arbeite ja eher planlos mit ein paar Skizzen, den Rest habe ich Kopf. Nur was ich im Kopf habe, das hilft dem "Kunden" aber nicht und meine Zeichenkünste auf Papier reichen mir, sind aber auch nicht so toll und wenns schön werden soll, dauert es auch lange.
Also doch EDV?
Nur womit?
Sketchup ist nach drei Anläufen nicht meins und da es eh nicht mehr auf meinem Rechner läuft, weil die Grafikkarte nicht unterstützt wird, ist das Progrämmchen eh Geschichte.
Wie gut das ein Kollege auf Arbeit sich gerade mit dem kostenlosen Programm "DesignSpark mechanical" von RS beschäftigt. Ich habe es mir angesehen, die ersten Versuche gestartet und finde es deutlich angenehmer zu bedienen als Sketchup.
Klar je nachdem muss man paar Abstriche machen, DesignSpark, bzw. die große Version Spaceclaim ist ein 3D Programm für Entwickler und zielt nicht primär auf Holzwerker oder Architekten ab. Aber ich brauche kein Programm, wo ich mir alle Topfbänder oder was auch immer einzeichne, sondern eines womit ich schnell und einfach eine dreidimensionale Skizze erstellen kann um dritten das Ergebnis zeigen zu können oder mir Proportionen veranschaulichen zu können. Zudem sind Stücklisten, Bemaßungen, die klassische Dreiseitenansicht usw. alles kein Thema.

Zudem bietet es vollwertige Bearbeitung von Kanten, also Fasen oder Radien (macht das mal mit Sketchup) und diese können natürlich auch später beliebig verändert werden. Wie man sieht, das erstellen von Kugeln ist auch kein Problem.

Freitag, 29. September 2017

Tipp: Sägeblattwinkel an der Festool CS 70 einstellen, schnell und einfach

Ab und an ist es schon nötig den Schnittwinkel an einer Tischkreissäge zu kontrollieren und ggf. neu zu justieren.

Kommt so was dabei raus, wird es Zeit nachzubessern.

Freitag, 22. September 2017

Tipp: Grobporiges Holz ohne Verlaufen mit farbigen Epoxidharz füllen

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.

In diesem Artikel geht es um das Ausfüllen von Schnitzereien, Ausfräsungen und ähnlichem mit (eingefärbtem) Epoxidharz. Verwendet man ein feinporiges Holz wie Ahorn oder Buche, ist das weiter kein Thema. Auffüllen und fertig. Bei z.B. der grobporigen Eiche sieht es ganz anders aus. Das möchte ich in diesem Tipp etwas beleuchten und einen Weg zeigen, wie man es richtig macht.

Das Problem bei grobporigen Hölzern ist dabei, dass sich das Harz einen Weg in die Poren sucht und dies später unschön sichtbar wird. Da hilft auch kein Schleifen, das Harz dringt in der kompletten Tiefe der ausgearbeiteten Form in das umliegende Holz ein.

Sonntag, 10. September 2017

Tipp: Genaues Einstellen des Schnittwinkels an der Carvex

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.

Wer die Festool Carvex sein eigen nennt, hat vielleicht auch den zusätzlichen Winkeltisch WT-PS.
Bei der 400er hatte ich diesen etwas vorgestellt. 

Samstag, 26. August 2017

Samstag, 12. August 2017

Tipp: Frische Kante oder die magischen 5mm

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.

Jeder der auch mit Plattenmaterial arbeitet, kennt es ja. Genauso wie das Besäumen von Massivholz braucht auch ne MPX oder Sonstwas-Platte zuerst eine saubere und gerade Bezugskante, von der aus alle weiteren Messungen und Schnitte ausgehen.

Per Tauchsäge mit Führungsschiene ist das auch ohne FKS schnell erledigt. 

Donnerstag, 27. Juli 2017

Neuzugang in der Werkstatt: Worksharp WS3000 Schleifgerät

Auf der Beliebtheitsskala der Tätigkeiten in der Holzwerkstatt reicht das Schärfen von Werkzeugen von der meditativen Endspannungsübung bis hin zum notwendigen Übel.
Für mich ist es eher bei dem letzteren angesiedelt. Das liegt jetzt nicht daran, dass ich es nicht hinbekommen würde, zum rasieren reicht es immer, aber es ist ein immenser Aufwand und mit einigem an Dreck gepaart.

Seit Anfang an, habe ich meine Stemm- und Hobeleisen auf Wassersteinen geschärft. Dies stellt für mich auch weiterhin die Methode dar, mit der man die besten (schärften und saubersten) Ergebnisse erzielen kann, wenn man sich genug Mühe gibt und auch einen sehr feinen Stein zum Abziehen einsetzt.
Mein Problem war da immer der hohe Aufwand an der Vor- und Nachbereitung. Wer einen Platz, am besten mit Spülbecken, besitzt, an der er die Ausrüstung einsatzbereit stehen lassen kann, dann sieht es anders aus. Ich musste aber immer alles hinterher wieder wegpacken. Das in Kombination mit dem Geplansche mit Wasser in der Werkstatt, hat mich schon immer daran gestört. Vielleicht mit der Grund warum ich nie so recht Freude daran gefunden habe.

Von daher bin ich schon Jahre immer mal so nebenbei am schauen und lesen, ob es da nicht eine für mich praktischere Alternativmethode gibt.
Der mehr mit Spanplatte und Fenstern beschäftige Schreiner nimmt ja gerne den Doppelschleifbock und ein Leder zum Abziehen. Mag sein, dass die Schärfe für ihn reicht, meine Methode wäre das nicht geworden.
Weiter wäre die berühmte Tormek ne Möglichkeit. Nur gibts da auch wieder zwei Sachen auf die ich gerne möglichst verzichten würde. Zum einen das häufige Abrichten des Schärfsteins und das bearbeiten von (neuen) Spiegelseiten auf Wassersteinen. Beides ist bei der Tormek nicht gegeben und wie ich von Besitzern der Maschine gehört habe, so einfach und wiederholbar ist es auch nicht auf dieser passable Ergebnisse zu erzielen.

Ich  bin dann vor einigen Monaten über das Universalschleifgerät WS3000 von Worksharp gestolpert.
Es las sich alles gut, es schien recht kompakt zu sein und ich könnte theoretisch alle bei mir anfallenden Arbeiten mit dieser Maschine erledigen + noch einiges mehr. Messerschärfen kann sie nämlich z.B. auch, aber das brauche ich eher weniger.

Gut also habe ich mir eine WS3000 und etwas Zubehör bestellt.

Geliefert wird sie in einem kleinen, eher sehr kleinem Karton. Erster Gedanke war "Da soll neben dem umfangreichen Startzubehör auch die Maschine mit drin sein?".


Donnerstag, 20. Juli 2017

Tipp: Arbeiten mit Kopierringen (an Schablonen)

Mit keinem anderen Elektrowerkzeug lassen sich so einfach Kopien von Werkstücken, egal ob eckig, rund oder geschwungen herstellen, wie mit der Oberfräse. 
Ein Mal eine Schablone hergestellt und danach kann diese beliebig oft kopiert werden.

Die einfachste Variante ist dabei die Verwendung eines Bündigfräsers. 
Vorteil von diesem: Es lassen sich exakte 1:1 Kopien herstellen, da das Anlauflager den gleichen Durchmesser hat, wie der Fräser.
Nachteil: Es muss immer mit der vollen Frästiefe gearbeitet werden und ein Eintauchen ist mal eben nicht möglich.

Auf kurz oder lang stolpert der Oberfräsen süchtige Holzwerker über die Kopierringe oder auch Kopierhülse genannt.
Vorteil von diesen: Es kann mit beliebigen Frästiefen gearbeitet werden, auch ist ein Eintauchen irgendwo in Fläche völlig unproblematisch. Es können auch Profil- oder andere Fräser verwendet werden, z.B. um Rillen oder Muster zu fräsen.
Nachteil: Genaue 1:1 Kopien sind nicht möglich aber dazu weiter unten mehr.

Wer viel mit Schablonen arbeitet, der hat mit der Zeit eine Sammlung von Kopierringen zusammen. Diese gibt es in unterschiedlichen Durchmessern, von unter 10mm bis zu 40mm und darüber.

Samstag, 8. Juli 2017

Projektvorstellung: Gartentore mit Torbögen - Teil 18 - Finale - Ziel erreicht, habe fertig.

Hier noch, wie versprochen, Bilder von den montierten Toren:


Als Riegel habe ich nur ein günstiges Modell genommen (Nach Oben sind da ja fast keine Grenzen gesetzt). Das aber sehr einfach und leicht zu bedienen ist.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Dachfenster auswechseln - selber machen?

Altes Haus und nie arbeitslos. Da ist was dran.

Unser OG mit Dachschräge hat ein mittlerweile in die Jahre gekommenes Dachfenster. 

Es fault schon etwas, weil die Scheibe nicht mehr ganz dicht ist, zwischen den Gläsern ist auch schon Feuchtigkeit eingedrungen und beim Schließen überredet werden, will es auch, damit die Verrieglung eingreift.









Auf kurz oder lang soll/muss es ausgetauscht werden, evtl. auch gegen ein breiteres Fenster und nein, ich werde kein Fenster bauen. :)
Erst kürzlich war das Dachfenster wieder Thema im Familienrat, da passte es gut, dass ich durch einen Hinweis einer meiner Partner auf Dachfensterdirekt.de aufmerksam wurde. Normal bin ich bei so xxxxdirekt Seiten zuerst etwas skeptisch, habe aber auch bei dem Kauf der Terrassendielen für den Zaun keine schlechte Erfahrungen damit gemacht, das Holz war top. Man muss sich halt vorher informieren, ob der Shop bekannt ist oder nicht und dann abwägen ob das Blindkaufrisiko kalkulierbar ist oder nicht.
Auf jeden Fall gibt es dort verschiedene Dachfenster der skandinavischen Marke Solstro, die in Europa fertigen lässt. Tante Google ist ja eine gute Freundin, also die Suchmaschine bemüht und als Hersteller die Firma Altaterra in Ungarn ausgemacht (spezialisiert auf Dachfenster mit über 60 Mitarbeitern), diese ist Teil der VKR-Group und wer gehört dazu? Velux! Können also so schlecht nicht sein, die Fenster. Der Uw- Wert beträgt  1,4 W/m2K, also für den Preis nicht schlecht. Klar gibt es mittlerweile auch Dachfenster für Niedrigenergiehäuser mit Werten um 0,5, aber die kosten auch dementsprechend und da der Rest unseres Hauses weit von Niedrigenergie entfernt ist, würde sich sowas einfach nicht rechnen. Zudem hat der Händler was man im Internet so findet sehr gute Bewertungen. Von daher werde ich ihn im Hinterkopf behalten, falls wir uns entschließen, das Fenster selbst auszutauschen.
Wo drauf ich aber mit diesem Artikel eigentlich aufmerksam machen will und da hapert es bei mir, wie wahrscheinlich bei vielen anderen auch, ist das Wissen, wie geht eigentlich so ein Dachfenstereinbau? Ist das schwierig? Ist das machbar? Das sollte man schon vorab klären und mit sich ausmachen, ob man sich das zutraut oder nicht. Altes Fenster oder Teil der Dacheindeckung "rausgekloppt" nur um dann festzustellen, man bekommt das neue nicht montiert oder es ist hinterher was undicht wäre schon ein bissi blöd. Und da fand ich die sehr ausführliche Einbauanleitung bei Dachfensterdirekt schon sehr hilfreich. Von den Vorbereitungen, über das Abdichten bis zum Eindeckrahmen ist alles verständlich beschrieben.
So konnte ich mir schon im Vorfeld ein Bild über die Arbeiten und den Aufwand machen.
Mal sehen, wie es weiter geht. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.