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Montag, 18. März 2013

Projektvorstellung - Tablett aus Eiche Teil 1

Hier möchte ich Euch an dem Bau eines Tabletts aus Eiche teilhaben lassen.

Das Grunddesign habe ich aus der Holzidee Ausgabe 11 übernommen. Anders als das dort vorgestellte Tablett, bekommt meines auf jeder Seite an der Unterkante einen Schwung, noch eingelegte Streifen eines dunklen Holzes (Wenge oder Nussbaum, das habe ich noch nicht ganz entschieden) und nicht so ein Zebrastreifenlook als Boden.

Als Maß habe ich mich auf 520x325mm festgelegt. Spontan weiß ich gar nicht mehr wie ich darauf kam, ich habe mit verschiedenen Verhältnissen und dem goldenen Schnitt rumgespielt und irgendwie ist das dabei rausgekommen. Im Prinzip ist es aber auch egal.


Das Ausgangsmaterial für das Tablett waren unbesäumte Eichenbretter, die ich schon vor längerer Zeit gekauft hatte.

Zum Zerteilen bekam die MT 55 cc ein Blatt mit 16 Zähnen.
















Dann habe ich die Kanten die eingerissen sind entfernt, die Bretter grob auf Länge gesägt ...













... und anschließend besäumt.
















Anschließend abgerichtet und auf Dicke gehobelt.














Das Dickenhobeln habe ich in zwei Schritten gemacht. Zuerst auf knapp 3mm Übermaß und einige Tage später auf das Endmaß von 15 und 8mm. Falls das Holz nach dem Hobeln noch arbeiten würde, hätte ich noch Luft zum ausgleichen.


Fertig.
Zwei lange und zwei kurze Seiten, der Rest ist für den Boden.













 Die Bezugskanten habe ich dann gefügt und diese dann markiert. Alle nachfolgenden Arbeiten richten sich dann nach diesen Kanten.










 

Da ich alle Teile mit Übermaß hergestellt habe, mussten die Seitenteile zuerst auf die benötigte Länge gekürzt werden. Dabei kam die TKS samt Schiebeschlitten zum Einsatz.












 Damit auch alles exakt rechtwinklig wird, kamen die Seitenteile noch auf die Stoßlade.














Längenkontrolle der gegenüberliegenden Seiten.














Eiche Hirnholzspäne haben ein interessantes Muster.














Jetzt ging es an die Herstellung der offenen Zinken. 
Ich habe schon lange hin und her überlegt, ob ich mir nicht doch mal ein Zinkenfräsgerät kaufen soll oder lieber nur mal vereinzelt eine Zinkung mit der Hand mache.
Zudem kommt da erschwerlich noch hinzu, dass ich sehr gerne mit der Oberfräse arbeite.
Über den Umweg über eine Porter Cable mit fehlenden Teilen, deren Kauf ich zum Glück rückgängig machen konnte, bin ich mittlerweile zu einer VS 600 von Festool gekommen.
Naja so einfach wie man sich das denkt, ist auch das Arbeiten mit solch einer Schablone nicht, es gibt zig Dinge die man im Auge behalten muss, aber wenn alles stimmt, gibt es sehr schöne Ergebnisse.


Die OF 1010 bekam den Spiralnutfräser nebst passenden Kopierring und die große 1400er würde mit dem Gratfräser bestückt.













Fräsen der Zinken.
















Mit der OF 1400 habe ich dann die Schwalben gefräst.
















Passt! Der genaue Betrachter wird erkennen, dass die Zinkung nicht richtig aufgeht. Das ist Absicht von mir, dazu später beim Fräsen nach Schablone mehr.












Minimale Überstande habe ich schon vor der weiteren Bearbeitung entfernt, das ist wichtig für die späteren Arbeitsschritte, da alle Maße und Fräsungen von dieser Kante ausgehen.











Zwar noch kein Tablett, aber schon mal ein Kasten.

















- Ende Teil 1, hier geht es weiter zu Teil 2 -

Kommentare:

  1. Hi Michael, hat deine Tischkreissäge so viel Spiel oder war eher der "Hobelvirus" ausschlaggebend die Teile noch auf die Stoßlade zu legen ? ;) (Ich liebe das Pfeiffen des Hobels ) ...

    Bin auf das Ergebnis gespannt ;) Viele Grüße Floh

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    1. Hallo Forian,

      ganz unschuldig war meine TKS dabei nicht.

      Grüße

      Michael

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